Spielregeln

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Die nachfolgenden Spiel- und Turnierregeln orientieren sich an den Fußballregeln des DFB (Saison 2018/2019) für Fußballspiele in der Halle.

Regel 1: Organisation

  1. Leitung, Organisation und Durchführung des PSD Hallenmasters obliegen der ausrichtenden PSD Bank, die eine entsprechende Turnierleitung (mind. 3 Personen) stellt.
  2. Das Turnier läuft nach einem festen Zeitplan ab. Die Reihenfolge der Spiele und die Bestimmungen für die Spielentscheidung durch 9-Meter-Schießen müssen vor Beginn des Turniers festliegen (s.a. Regel 9).
  3. Über Streitigkeiten, die sich aus Vorkommnissen während des Turniers oder über die Auslegung der Turnierbestimmungen ergeben, entscheidet ein vom Veranstalter vor Beginn des Turniers zu bildendes Schiedsgericht, dem mind. 3 Personen angehören müssen. Turnierleitung / Schiedsgericht müssen nicht aus verschiedenen Personen bestehen.
  4. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist unanfechtbar. Dies gilt auch für die Wertung der Spiele.

Regel 2: Das Spielfeld

  1. Die Größe des Spielfeldes richtet sich nach den Hallenmaßen (Sporthalle – Handballfeld).
  2. Es werden Kleinfeldtore verwendet.
  3. Es wird mit Vollbande gespielt.

Regel 3: Der Ball

  1. Es wird mit einem Ball gem. den Richtlinien des DFB gespielt.

Regel 4: Zahl der Spieler

  1. Eine Mannschaftsliste mit Angabe der Nummerierung der Spieler ist vor dem Turnier bei der Spielleitung abzugeben. Die Nummerierung der Spieler ist für das gesamte Turnier beizubehalten.
  2. Maximal 4 Feldspieler und ein Torwart pro Mannschaft dürfen sich auf dem Spielfeld befinden.
  3. Bei Spielbeginn müssen pro Mannschaft mindestens drei Spieler, davon ein Torwart kenntlich auf dem Spielfeld sein. Tritt eine Mannschaft nicht an, verliert sie das Spiel. Wertung: 3 Punkte, 2:0 Tore für die gegnerische Mannschaft.
  4. Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl von Spielern auf dem Spielfeld, so ist das Spiel vom Schiedsrichter zu unterbrechen. Der durch Spieleintritt überzählige Spieler ist für zwei Minuten des Feldes zu verweisen, sofern der Schiedsrichter diesen erkennt. Andernfalls bestimmt der Mannschaftsführer einen Spieler, der den fälligen Feldverweis auf Zeit zu verbüßen hat, so dass sich die Mannschaft um einen Spieler reduzieren muss. Das Spiel ist mit einem indirekten Freistoß an der Stelle fortzusetzen, an der sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand.
  5. Ein auf dem Spielfeld überzähliger Spieler einer Mannschaft gilt als Spieler, nicht als Auswechselspieler. Er kann daher sowohl mit persönlichen Strafen (Feldverweis auf Dauer und auf Zeit, Verwarnung) auch Spielstrafen (Freistoß, Strafstoß) belegt werden.
  6. „Fliegender Wechsel“ und „Wiedereinwechseln“ von Feldspielern erfolgt am Tor der eigenen Mannschaft. Der Auswechselspieler darf das Spielfeld nur an der Stelle betreten, an der der Spieler, den er ersetzen soll, es verlassen hat. Bei Verstoß gegen diese Bestimmung während des laufenden Spiels ist unter Beachtung der Vorteilsbestimmung das Spiel zu unterbrechen und ein indirekter Freistoß für die gegnerische Mannschaft an der Stelle zu verhängen, an der sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand.
  7. Das Wechseln oder Wiedereinwechseln des Torwarts ist nur in einer Spielunterbrechung erlaubt. Wird der Torwart während des laufenden Spiels ausgewechselt, so ist das Spiel zu unterbrechen und ein indirekter Freistoß für die gegnerische Mannschaft an der Stelle zu verhängen, an der sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand.

Regel 5: Ausrüstung der Spieler

  1. Bei gleicher bzw. nur schwer voneinander zu unterscheidender Spielkleidung hat die im Spielplan zuerst genannte Mannschaft zwecks deutlicher Unterscheidung die Kleidung zu wechseln bzw. farbliche Wechsel-Leibchen zu tragen.
  2. Es darf nur in Sportschuhen gespielt werden, die für den jeweiligen Bodenbelag zugelassen sind (helle Sohle). Diese sind erst in der Halle anzuziehen. Schienbeinschützer zu tragen ist Pflicht! Ansonsten gelten die Regeln des DFB.

Regel 6: Schiedsrichter / Spielleitung

  1. Die Spiele werden von einem Schiedsrichter und ohne Linienrichter geleitet.
  2. Die Spielzeit wird nicht durch den Schiedsrichter, sondern durch einen von der Turnierleitung eingesetzten Zeitnehmer festgestellt, der die Uhr während einer Unterbrechung auf Zeichen des Schiedsrichters anhalten darf (Time-Out).

Regel 7: Dauer des Spiels

  1. Die Spielzeiten werden grundsätzlich vom Veranstalter bzw. der Turnierleitung festgelegt. Die Spielzeit für alle Spiele in der Gruppenphase beträgt 1 x 7 Minuten ohne Nachspielzeiten.
  2. Die Spielzeit für alle Spiele ab dem Viertelfinale beträgt 1 x 8 Minuten ohne Nachspielzeiten.

Regel 8: Weitere Spielregeln

  1. Die lt. Spielplan erstgenannte Mannschaft spielt aus Sicht der Turnierleitung von links nach rechts und hat Anstoß.
  2. Berührt der Ball die Decke oder sonstige herabhängende Geräte, wird ein Freistoß von der Mittellinie ausgeführt.
  3. Die Abseitsregel ist aufgehoben.
  4. Der Torwart kann als aktiver Feldspieler mitspielen.
  5. Grätschen ist nicht erlaubt und wird mit einem indirekten Freistoß geahndet. Foulspiel in Folge einer Grätsche wird mit sofortiger Zeitstrafe (2 Minuten) geahndet.
  6. Bei Seitenaus wird der Ball durch Einrollen ins Spiel gebracht.
  7. Bei Toraus verursacht durch die angreifende Mannschaft erfolgt der Abstoß aus dem Strafraum heraus.
  8. Ein Tor kann auch direkt durch einen Eckstoß erzielt werden.
  9. Verbotenes Spiel innerhalb des eigenen Strafraumes wird mit Strafstoß (9-Meter) geahndet.
  10. Ein Tor kann aus jeder beliebigen Entfernung erzielt werden (abweichend von Regel 8 Nr. 15).
  11. Beim Anstoß, bei der Ausführung von Straf-, Frei- und Eckstößen sowie beim Einrollen von der Seitenlinie müssen die Spieler der gegnerischen Mannschaft mindestens 3 Meter vom Ball entfernt sein.
  12. Freistöße für die angreifende Mannschaft, die innerhalb des Strafraumes verhängt werden, werden auf die Strafraumlinie zurückverlegt.
  13. Alle Freistöße sind indirekt zu spielen.
  14. Spielt ein Feldspieler den Ball absichtlich dem Torwart mit dem Fuß zu oder wird der Ball beim Einwurf direkt dem Torwart zugerollt, darf der Torwart den Ball nicht mit den Händen berühren. Bei Verstößen: indirekter Freistoß.
  15. Der Abstoß über die eigene Spielhälfte hinaus, ohne dass ein anderer Spieler den Ball berührt hat, ist unzulässig und wird mit Freistoß für die gegnerische Mannschaft von der Mittellinie bestraft.
  16. Bei Freistößen bzw. Strafstößen ist der Anlauf der Schützen auf zwei Meter begrenzt.

Regel 9: Bestimmungen zu Spielentscheidungen durch 9-Meter-Schießen

  1. Für die Durchführung des Entscheidungsschießens nominieren die Mannschaften aus ihren Spielern (einschl. Auswechselspieler) drei Schützen. Der Mannschaftsführer teilt den Namen und die Nummer der Spieler mit.
  2. Im Wechsel schießen die drei Schützen je Mannschaft bis zur Entscheidung. Ist nach der Ausführung von je drei Schüssen noch keine Entscheidung gefallen, so treten die gleichen Schützen in der gleichen Reihenfolge wieder an. Dies geschieht solange, bis eine Mannschaft bei gleicher Anzahl von Torschüssen ein Tor mehr erzielt hat.
  3. Spieler, deren Zeitstrafen bei Spielende noch nicht abgelaufen waren, und solche, die bereits während des Spielsauf Dauer des Feldes verwiesen wurden, dürfen beim Entscheidungsschießen nicht eingesetzt werden.
  4. Das Wechseln des Torwarts während des Entscheidungsschießens ist erlaubt. Das Auswechseln von vorab bestimmten Schützen während des Entscheidungsschießens ist nur bei Verletzung des Spielers zulässig.

Regel 10: Spielwertungen / Entscheidung bei Punktgleichheit

  1. Bei Punktgleichheit nach Abschluss der Gruppenspiele (Vorrunde) gilt für die Platzierung folgende Regelung in dieser Reihenfolge: das bessere Torverhältnis (Differenz), die Anzahl der mehr erzielten Tore, der direkte Vergleich und falls Mannschaften dann immer noch gleich sind, erfolgt Losentscheid durch die Turnierleitung.
  2. Alle weiteren Entscheidungen zu Spielwertungen o.ä. trifft im Zweifelsfall die Turnierleitung/ Schiedsgericht.

Regel 11: Strafbestimmungen

  1. Für Vergehen während eines Spiels kann der Schiedsrichter gegen Spieler folgende Strafen verhängen: Verwarnung, Feldverweis auf Zeit („Zeitstrafe 2 Minuten“), Feldverweis auf Dauer („rote Karte“).
  2. Ein Feldverweis auf Zeit kann sowohl ohne vorausgegangene als auch nach erfolgter Verwarnung ausgesprochen werden. Die Verhängung eines Feldverweises auf Zeit gegen einen Spieler ist während eines Spiels nur einmal möglich. Bei einem weiteren verwarnungswürdigen Vergehen dieses Spielers im selben Spiel ist der Spieler auf Dauer des Feldes zu verweisen.
  3. Spieler, die auf Dauer des Feldes verwiesen wurden, sind nicht automatisch für die nächsten Spiele gesperrt. Spieler, die vom Schiedsrichter wegen einer Tätlichkeit oder Beleidigung eines Schiedsrichters oder Mit- bzw. Gegenspielers beschuldigt und mit einem Feldverweis auf Dauer bestraft werden, sind von den weiteren Spielen des Turniers ausgeschlossen. In Zweifelsfällen entscheidet das Schiedsgericht zusammen mit dem Schiedsrichter.
  4. Wird durch Feldverweis auf Zeit oder Dauer die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als zwei Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Spielwertung: 3 Punkte, 2:0 Tore für das gegnerische Team.

Regel 12: Schlussbestimmungen

  1. Die Turnierleitung kann weitere Durchführungsbestimmungen o.ä. erlassen. Diese sind den Mannschaften vor Beginn des Turniers mitzuteilen und dürfen nicht dem Sinne dieser Spiel- und Turnierregeln sowie den übrigen Fußballregeln entgegenstehen.
  2. Alle anderen Zweifelsfälle entscheidet die Turnierleitung (ggf. mit dem Schiedsgericht).

 

Stand: 20.06.2019 / PSD Bank Nord eG

Änderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.